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Genialer Küchenzauber: Einlegen und Fermentieren – Kreative Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung

In unserer modernen Welt, in der Lebensmittelverschwendung ein immer größeres Problem wird, erstrahlen alte Techniken wie Fermentation und Einlegen als alte Helden in unserer Küche. Lass uns einen Blick darauf werfen, wie diese bewährten Methoden nicht nur den Geschmack, sondern auch die Umwelt beeinflussen.





Die Wunder der Fermentation:


Fermentation ist ein biochemischer Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze auf natürliche Weise auf Lebensmittel einwirken. Während dieses Prozesses wandeln diese Mikroorganismen Kohlenhydrate, wie Zucker und Stärke, in verschiedene Substanzen um, darunter Alkohol, Säuren oder Gase. Die Fermentation trägt nicht nur zur Haltbarkeit von Lebensmitteln bei, sondern kann auch den Geschmack, die Textur und die ernährungsphysiologischen Eigenschaften verbessern. Beispiele für fermentierte Lebensmittel sind Joghurt, Sauerkraut, Kombucha und Sauerteigbrot.




Einlegen - Die Kunst der Konservierung:


Einlegen ist eine Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, bei der diese in eine Flüssigkeit oder eine würzige Lösung eingelegt oder getaucht werden. Diese Flüssigkeit kann Essig, Öl, Salzlake oder eine Mischung verschiedener Gewürze und Kräuter sein. Das Ziel des Einlegens ist es, die Haltbarkeit der Lebensmittel zu verlängern, den Geschmack zu intensivieren und interessante Aromen hinzuzufügen.

Beispiele für eingelegte Lebensmittel sind eingelegte Gurken, eingelegte Oliven, eingelegte Peperoni oder eingelegtes Gemüse. Diese Methode wird oft genutzt, um saisonale Überschüsse zu bewahren oder um den Geschmack von Lebensmitteln zu variieren. Einlegen kann auch dazu beitragen, Abfall zu reduzieren, indem man überschüssige Produkte haltbar macht, bevor sie verderben.


Einlegen und Fermentieren gelten als nachhaltig aus mehreren Gründen:

Einlegen:

1. Lebensmittelverschwendung reduzieren: Einlegen ermöglicht die Konservierung von Lebensmitteln, insbesondere saisonalen Überschüssen oder überreifen Produkten. Dadurch werden diese Lebensmittel vor dem Verderb bewahrt und Lebensmittelverschwendung wird reduziert.

2. Lokale und saisonale Nutzung: Einlegen ermöglicht die Verarbeitung und Konservierung von lokalen und saisonalen Produkten. Dies fördert die Unterstützung von regionalen Landwirten und reduziert den Bedarf an importierten Lebensmitteln.

3. Verzicht auf chemische Konservierungsmittel: Im Vergleich zu einigen kommerziellen Konservierungsmethoden, die oft chemische Zusätze enthalten, kann Einlegen auf natürliche Inhaltsstoffe wie Essig, Salz oder Öl setzen, was umweltfreundlicher ist.

Fermentation:

1. Haltbarmachung ohne Energieaufwand: Fermentation erfordert oft weniger Energie als andere Konservierungsmethoden wie das Einfrieren oder Kochen. Dies macht sie energieeffizient und umweltfreundlich.

2. Probiotische Gesundheitsvorteile: Fermentierte Lebensmittel enthalten probiotische Bakterien, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken können. Dies kann dazu führen, dass Menschen weniger anfällig für Krankheiten sind, was zu einer insgesamt gesünderen Gesellschaft beiträgt.

3. Verwertung von Lebensmittelresten: Fermentation bietet eine Möglichkeit, Lebensmittelreste und -überschüsse kreativ zu nutzen. Anstatt sie wegzuwerfen, können sie in fermentierten Köstlichkeiten verwandelt werden.

4. Natürliche Konservierung: Fermentation nutzt natürliche Mikroorganismen, um Lebensmittel zu konservieren, ohne auf künstliche Konservierungsmittel zurückzugreifen. Das ist umweltfreundlich und reduziert den Bedarf an chemischen Zusätzen.


Insgesamt fördern Einlegen und Fermentieren eine nachhaltige Lebensmittelverwertung, indem sie Lebensmittelverschwendung minimieren, lokale Landwirte unterstützen, natürliche Konservierungsmethoden verwenden und gesundheitsfördernde Aspekte hervorheben.


Fazit - Nachhaltige Genüsse:

Fermentation und Einlegen sind nicht irgendwelche alten Techniken, sondern altbewährte Methoden, die wir in unserer heutigen Zeit viel öfter nutzen sollten. Sie lehren uns, Lebensmittel zu schätzen, kreativ zu sein und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Also, warum nicht die faszinierende Welt der Fermentation und das Aroma des Einlegens in deine Küche bringen? Es ist nicht nur gut für dich, sondern auch für unseren Planeten.




Mehr zum Thema Fermentation & Einlegen findest du aktuell auch auf meinem Instagram-Kanal. Dort habe ich mir zur Monats-Challenge (Februar) gemacht, zu fermentieren und einzulegen was das Zeug hält. Jeden Monat wartet eine neue Challenge zum Thema Nachhaltigkeit auf mich und dabei nehme ich euch auf Instagram gerne mit!





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