5 einfache Bärlauch Rezepte 🌱

Aktualisiert: Apr 22

✍🏽 Aktuell kann man toll Kräuter sammeln gehen. Bärlauch wächst teilweise über große Felder und eignet sich für so viele tolle Rezepte. Wie, wo & wann man Bärlauch am besten pflücken und zu was man es verarbeiten kann, habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Bärlauch Rezepte

Bärlauch pflücken:


Wo? Bärlauch findet man häufig in halbschattigen Laubwäldern, auf feuchtem, lockerem Boden.


Wann? Die Erntezeit liegt zwischen März und April. Im Laufe des Aprils wachsen die weißen Blüten des Bärlauchs heran. Sobald diese aufblühen, wird der Bärlauch faserig und schmeckt nicht mehr allzu gut. Daher am Besten immer vor dem Aufblühen der Blüten sammeln.


Wie? Wichtig beim Sammeln von Bärlauch ist es, darauf zu achten, dass die Pflanze keine großen Schäden davon trägt.

Daher sollte man einige Punkte beachten:

1. Nur ein paar Blätter pro Pflanze ernten.

2. Den Bärlauch abschneiden/abzwicken und nicht herausreißen.

3. In möglichst großen Beständen sammeln.

4. Pflanzen nicht zertrampeln.

5. Nach dem Sammeln den Bärlauch waschen und feucht in einer Plastiktüte lagern, die mit Luft gefüllt und geschlossen wurde. (Mit der Luft in der Tüte kann der Bärlauch auch gut transportiert werden, sodass er sich nicht selber zur Last ist.) Frisch schmeckt der Bärlauch natürlich am Besten, im Kühlschrank hält er jedoch auch mehrere Tage.


5 einfache Rezepte mit Bärlauch:


Bärlach-Salz:



📝 Zutaten:

- 200 g Salz

- 40 g Bärlauch

- 1/2 TL Essig (so behält das Salz länger die grüne Farbe vom Bärlauch)





Zubereitung:

Bärlauch-Salz könnt Ihr ganz einfach herzustellen.

Vor der Verarbeitung wird der Bärlauch gewaschen und getrocknet. Nun den Bärlauch grob kleinschneiden, den Essig drüber geben, mit ca. 50 g vom Salz bestreuen und mit einem Pürierstab (oder im Mixer) so lang klein machen, bis sich eine Paste ergibt. Dann das restliche Salz hinzugeben und erneut mixen, bis ein gleichmäßig feines Salz entstanden ist.

Das Salz wird nun auf einem Backblech ausgestreut und entweder für mindestens 8 Stunden in der Sonne getrocknet oder für ca. 3 Stunden bei 50° mit leicht geöffneter Tür im Backofen getrocknet.


Nach der Trockenzeit kommt das Salz noch einmal in den Mixer, damit keine großen Klumpen im Salz zurückbleiben. Jetzt nur noch in ein Gläschen füllen und trocken lagern. So ist das Salz mindestens ein Jahr haltbar und perfekt zum Würzen oder auch zum Dekorieren von Gerichten geeignet.


Bärlauch-Öl:



📝 Zutaten:


- 250 ml Olivenöl

- 50 g Bärlauch







Zubereitung:


Das Bärlauchöl ist ganz leicht herzustellen, benötigt jedoch ein wenig Zeit.

Vor der Verarbeitung wird der Bärlauch gewaschen und getrocknet. Nun den Bärlauch länglich in Stiefeln schneiden und in ein verschließbares Fläschchen stecken. Das Öl zum Bärlauch in die Flasche geben, schließen und leicht schütteln. So muss das Öl mindestens 2 Wochen ziehen, dann kann der Bärlauch entfernt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.


Das fertige Öl (ohne Bärlauchblätter) ist ca. ein Jahr lang haltbar und kann z.B. zum für Salatdressings, zum Würzen oder als Dipp genutzt werden.


Barlach-Pesto:


📝 Zutaten:


- 200 g Bärlauch

- 25 g Pinienkerne

- 25 g geriebener Parmesan

- 1 TL Salz

- 150 ml Olivenöl + 1EL

-1 EL Zitronensaft

- Prise Pfeffer


Zubereitung:


Für das Bärlauchpesto wird der Bärlauch gewaschen und getrocknet.


Die Pinienkerne werden auf einem Backblech verteilt und bei 200° für ca. 5 Minuten im vorgeheiztem Backofen (Ober-,Unterhitze) geröstet. So werden die Pinienkerne gleichmäßig geröstet und verbrennen nicht in der Pfanne.


Der Bärlauch wird grob klein geschnitten und gemeinsam mit 150 ml Öl, dem Zitronensaft, dem Salz und Pfeffer in einen Mixer gegeben und püriert. Wenn der Bärlauch klein püriert ist, kommen nacheinander die Pinienkerne und der geriebene Parmesan hinzu. Beides wird solange mit ins Pesto püriert, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.


Das fertige Pesto kann in kleine Gläser abgefüllt werden und mit einem EL Öl bedeckt werden. (So verlängert sich die Haltbarkeit.)


Das Pesto kann eingefroren oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Kühlschrank hält es (wenn es mit Öl bedeckt ist) ca. 3 Wochen. Eingefroren sogar ein paar Monate.


Bärlauch-Frischkäse:



📝 Zutaten:

- 200 g Frischkäse

- 30 g Bärlauch

- 2 EL Olivenöl

- 20 g Fetakäse

- Salz & Pfeffer


Zubereitung:


Für den Frischkäse wird der Bärlauch gewaschen und getrocknet.

Nun kann er grob klein geschnitten und in einen Mixer gegeben werden. Hinzu kommt der Frischkäse, das Olivenöl sowie Salz & Pfeffer.


Die Zutaten werden im Mixer püriert, bis der Bärlauch ganz klein ist und sich mit dem Frischkäse gut vermischt hat.


Nun wird noch der Fetakäse hineingekrümelt und untergemischt.

Fertig ist der Bärlauch-Frischkäse z.B. für Brote oder als Dipp.


Bärlauch-Zopfbrot:



📝 Zutaten:

Für den Teig:

- 500 g Mehl

- 350 ml lauwarmes Wasser

- 1 Würfel frische Hefe (42g)

- 1/2 TL Zucker

- 2 TL Salz

- 50 ml ÖL

Für den Bärlauchbelag:

- 100 g Bärlauch

- 100 ml Öl / 120g Margarine

- 1TL Salz

Was Ihr sonst noch benötigt:

-Kastenform (30cm)

Zubereitung:


In einem kleinen Schälchen oder Glas die Hefe mit etwas lauwarmen Wasser und dem Zucker auflösen (ca. 50 ml Wasser sollten reichen).


Das Mehl in eine große Schüssel geben (oder auf die Arbeitsfläche, wenn mit der Hand geknetet wird). In der Mitte eine Mulde formen und dort die aufgelöste Hefe hineingeben. Nun kann mit dem Kneten begonnen werden. Das restliche Wasser, das Salz und am Ende das Öl zum Teig geben und für 5-10 min kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und die Oberfläche leicht einfetten. So kommt der Teig zurück in die Rührschüssel und wird mit einem Küchentuch an einen warmen Ort gestellt. Nach 20 min sollte der Teig mindestens auf die doppelte Menge aufgegangen sein.


In der Zwischenzeit kann der Bärlauchbelag hergestellt werden. Dazu den Bärlauch waschen, trocknen und in grobe Stücke schneiden. Nun kommt der zerkleinerte Bärlauch mit den restlichen Zutaten (Margarine/Öl und Salz) in einen Mixer und wird so lang püriert, bis sich eine Paste ergeben hat.


Die Backform (z.B. 30 cm Kastenform) wird eingefettet und bereit an die Seite gestellt.


Wenn der Teig aufgegangen ist, kann er ausgerollt werden.

Um ein Zopf-Brot zu formen, rollt Ihr den Teig einfach zu einem großen Rechteck aus. Darauf wird der Bärlauchbelag gleichmäßig gestrichen. Lediglich am oberen Rand werden ca. 2 cm ausgespart. In die Richtung des ausgesparten Rands wird der Teig nun aufgerollt. Die Rolle wird längs in der Mitte geteilt und dann von der Mitte nach außen miteinander verwirbelt. Die Enden des Zopfes werden nun noch etwas festgedrückt und dann kommt das ganze in die vorgefettete Backform. So kommt das Zopfbrot bei 200° Ober-,Unterhitze (nicht vorgeheizt) für 30-35 Minuten in den Backofen.

Nach der Backzeit ist das Brot fertig und schmeckt sowohl warm als auch kalt super!


👩🏼‍🍳Viel Spaß beim Ausprobieren!

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