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Lebensmittelverschwendung in der Landwirtschaft - Mein Besuch auf dem Gertrudenhof

Aktualisiert: 28. Dez. 2023

Vorstellung und Geschichte des Hofes, der sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt.




Einleitung: Denkst du bei Bauernhöfen auch an idyllische Landschaften, glückliche Tiere und reiche Ernten? Die Realität sieht oft anders aus, aber es gibt Ausnahmen. Heute erzähle ich euch von meinem Ausflug zum Gertrudenhof in der Nähe von Köln, ein Positiv-Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelrettung. Nach meiner Einleitung kommen nun fünf Punkte, in denen ich euch den Hof vorstelle .


1. Ein herzlicher Empfang von Bauer Peter Zens: Unser Abenteuer beginnt mit einem herzlichen Empfang von Bauer Peter Zens, dessen Großvater den Hof vor 50 Jahren gründete. Was einst ein kleiner Hof war, hat sich zu einem beeindruckenden Erlebnisbauernhof entwickelt. Auf 1200 Quadratmetern erwartet uns ein riesiger Hofladen, der wie ein Regionalmarkt fungiert. Es gibt ein Erlebnisgelände mit einem Streichelzoo und wechselnden Ausstellungen, wie dem aktuellen Weihnachtsmarkt. Aber das Highlight: Du kannst Videocalls mit besonderen Hofbewohnern, wie Alpakas oder geretteten Wildschweinen, für deine Weihnachtsfeier buchen und sogar Tierpatenschaften verschenken.


2. Lebensmittelverschwendung als Antrieb: Die Entstehung dieses Erlebnisbauernhofs hat viel mit Lebensmittelverschwendung zu tun. Bauer Zens erzählt von einem prägenden Erlebnis mit seinem Großvater, als eine Ernte aufgrund von Überproduktion abgelehnt wurde. Dieses Erlebnis führte dazu, dass sie beschlossen, nicht mehr für den anonymen Markt, sondern für die lokale Gemeinschaft zu produzieren. Sie verkaufen nur das, was saisonal wächst, direkt von ihren eigenen Feldern.


3. Nachhaltige Ernte im Fokus: Wir werfen einen Blick auf die Felder des Gertrudenhofs und erfahren, wie nachhaltige Ernte funktioniert. Hier wird nicht alles auf einmal abgeerntet, sondern nur das, was tatsächlich reif ist. Bauer Zens zeigt uns Grünkohl, der noch wachsen darf, bis er die ideale Größe erreicht hat. Im konventionellen Anbau wird oft alles auf einmal geerntet, was zu unnötiger Lebensmittelverschwendung führt.


4. Warum machen andere Bauernhöfe das nicht? Bauer Zens erklärt, dass es mehr Aufwand bedeutet, mehrmals auf das Feld zu gehen, um zu ernten. Dies ist wirtschaftlich oft schwierig umzusetzen. Doch auf dem Gertrudenhof ist die Lebensmittelrettung die Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft. Etwa 10% der Ernte bleiben auf dem Feld stehen, im Vergleich zu den 5-10%, die im normalen Betrieb nicht geerntet werden. Zens betont auch die Bedeutung bewussten Einkaufsverhaltens der Verbraucher.


5. Bildung und nachhaltiges Bewusstsein: Ein Schlüssel zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung ist Bildung. Auf dem Schulbauernhof des Gertrudenhofs lernen Kinder den Wert von Lebensmitteln und Ressourcen zu schätzen. Wenn sie selbst bei der Ernte dabei sind, verstehen sie besser, wie viel Arbeit in einem Produkt steckt und entwickeln ein nachhaltiges Bewusstsein von Kindesbeinen an.


Fazit: Der Gertrudenhof zeigt uns, dass nachhaltige Landwirtschaft möglich ist und Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, indem er bewusster einkauft, Lebensmittel sinnvoll nutzt und lokale Bauernhöfe unterstützt. Besuche den Gertrudenhof und erlebe nachhaltige Landwirtschaft hautnah. Teile deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren oder schließe dich der Diskussion in der Food Heroes Community an. Gemeinsam können wir Lebensmittelverschwendung bekämpfen und eine nachhaltigere Zukunft gestalten. Und wenn du bereits Erfahrungen mit solchen Höfen hast, teile sie gerne auf Instagram: https://www.instagram.com/jankalicious_/


P.S.: Meinen Besuch auf dem Gertrudenhof habe ich mit der Kamera mitgenommen und als YouTube Video hochgeladen. Das Video findest du hier: https://youtu.be/6bwgDA7ZKZk?si=ZMKx7ep8MCwnLbat



Danke fürs lesen!


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