Geburtstagstorte đŸŒ±

Aktualisiert: Juli 20

âœđŸœ 100 !!! Wow, dies ist mein hundertster Beitrag hier auf meinem Blog und er kommt auch noch zeitgleich mit meinem Geburtstag. Was gibt es da Besseres, als eine Torte zu backen. Diese Torte ist zwar etwas aufwendiger, daher aber auch perfekt fĂŒr besondere AnlĂ€sse und mittlerweile wirklich mein absoluter Liebling, wenn es um Geburtstagstorten geht! Mit der ApfelfĂŒllung passt der Kuchen auch noch perfekt in die Winter-, bzw. Weihnachtssaison und ist einfach super saftig.



📝 Zutaten:

Böden:

- 400 g Mehl

- 50 g Mandeln

- 350 g Zucker

- 1 PĂ€ckchen Backpulver

- 2 TL Salz

- 220 g Butter (Zimmertemperatur)

- 5 Eier

- 250 ml Buttermilch

- 100 g Streusel


ApfelfĂŒllung:

- 2 Kilo Äpfel

- 200 ml Apfelsaft

- 1 PĂ€ckchen Argatine

- 3 EL brauner Zucker

- 3 TL Zimt

- 2 TL WeihnachtsgewĂŒrz/ SpekulatiusgewĂŒrz


Swiss Meringue Buttercreme:

- 200 g Eiweiß (6-7 Eier)

- 360 g Zucker

- 600 g Butter (Zimmertemperatur)

- 1/4 TL Salz

- 1/2 TL Zitronenabrieb oder Zitronenaroma


Deko:

- 1 bunte Streusel (Dose Dancing Queen - Happy Sprinkles)

- 1 Papierstrohalm

- 1 langer Holzspieß

- 1 großer & 5 kleine Luftballons



Was sonst noch benötigt wird: 2 Backrahmen (20 cm), KĂŒchenmaschine, HandrĂŒhrgerĂ€t/Schneebesen, Thermometer, Teigschaber, Teigkarte, Messer


⚖Zubereitung (fĂŒr 15-20 Personen):


Da es diesmal eine etwas aufwendigere Torte ist, empfehle ich euch, die Torte ĂŒber zwei Tage verteilt zuzubereiten. Am ersten Tag werden die Böden gebacken, die Creme und die FĂŒllung zubereitet und am zweiten Tag, wenn alles abgekĂŒhlt ist, wird die Torte zusammengesetzt.


Begonnen wird mit den Böden. Dazu werden alle trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz, Mandeln & Zucker) mit der zimmerwarmen Butter zu einer bröseligen Masse vermengt. WĂ€hrend des RĂŒhrens, werden nun nach und nach die Eier hinzugegeben. Die Buttermilch wird ebenfalls in 2-3 SchĂŒben hineingegeben, sodass sich die Masse gut vermischen kann.


Die Backrahmen werden auf eine Backfolie gestellt, oder mit Backpapier eingespannt. Ich nutze gerne Backfolie und gebe etwas Teig an den Rand, backe es fĂŒr 5 Minuten und teile dann den restlichen Teig auf die beiden Backformen auf. So lĂ€uft der Teig nicht auf den Backrahmen aus, da der vorgebackene Teig die RĂ€nder sozusagen verschließt (siehe Bilder). Die beiden Böden werden nun bei 170° Umluft fĂŒr 30-35 Minuten gebacken. (ÜberprĂŒft nach der Backzeit mit einem HolzstĂ€ben, ob der Teig fest ist und nichts mehr dran kleben bleibt.)


WĂ€hrend die Böden im Backofen sind, kann bereits die ApfelfĂŒllung zubereitet werden.

Dazu werden die Äpfel geschĂ€lt, in WĂŒrfel geschnitten und gemeinsam mit dem Apfelsaft in einem Topf erhitzt. Hinzu kommt der Zimt, Zucker und das WeihnachtsgewĂŒrz bzw. SpekulatiusgewĂŒrz (ein Rezept dazu findet ihr bereits bei meinem Spekulatius Kuchen vom letzten Jahr). Das Ganze lasst ihr fĂŒr 30-40 Minuten unter gelegentlichem RĂŒhren einkochen, sodass die Äpfel schön weich werden und leicht zerfallen.

Die Argatine wird in etwas kaltem Wasser aufgelöst und dann in die Apfelmischung eingerĂŒhrt. Nun sollte das Ganze fĂŒr mindestens zwei Minuten köcheln.

(Um sicher zu gehen, dass die Apfelmasse fest wird, gebe ich gern einen Esslöffel der Masse auf einen kleinen Teller und lasse diese im KĂŒhlschrank abkĂŒhlen. Wenn die Masse im abgekĂŒhlten Zustand fest ist, dann ist sie perfekt.)

Die Apfelmasse wird nun in drei runde kleine Formen gegeben. Diese sollten einen geringeren Durchmesser, als die Kuchenböden haben (ich habe hier 3 Teller genommen. Tortenringe eigenen sich auch perfekt dafĂŒr, oder kleine SchĂŒsseln). Die Masse sollte komplett abkĂŒhlen und fest werden, damit sie einfach auf die Böden gegeben werden kann.


Wenn die Böden und die FĂŒllung zum AbkĂŒhlen bei Seite gestellt sind, geht es weiter mit der Swiss-Meringue Creme.

Da ein Hauptbestandteil der Creme Eier sind, muss die Eiermasse pasteurisiert werden. Dies machen wir mithilfe eines simplen Wasserbads.


Dazu wird auf dem Herd ein Topf mit etwas Wasser zum Kochen gebracht (nur so viel Wasser, dass deine RĂŒhrschĂŒssel keinen direkten Kontakt beim Daraufstellen mit dem Wasser hat).

Wenn das Wasser kocht, wird die Temperatur heruntergestellt, sodass das Wasser nur noch simmert und nicht mehr kocht.

In deine RĂŒhrschĂŒssel gibst du nun das Eiweiß, eine gute Prise Salz und setzt sie auf das Wasserbad. Mit einem HandrĂŒhrgerĂ€t (oder einem Schneebesen, das wird jedoch etwas anstrengend :D) wird die Eiermasse nun durchgehend aufgeschlagen. Sobald etwas Luft in die Eiermasse geschlagen ist kommt der Zucker hinzu. So wird die Masse fĂŒr ca 10 Minuten aufgeschlagen, bis sie mindestens 60° erreicht hat.

Im Anschluss wird die SchĂŒssel vom Wasserbad genommen und (am Besten in einer KĂŒchenmaschine) kalt geschlagen, dabei wird der Zitronenabrieb zum Eiweiß hinzugegeben.

Nebenbei wird die Butter aufgeschlagen, bis sie eine hellgelbe Farbe angenommen hat.

Sobald die Eiweißmasse abgekĂŒhlt ist, wird die aufgeschlagene Buttermasse kurz eingerĂŒhrt, bis sich beides gut verbunden hat. (Hier nicht zu lange rĂŒhren, da sonst zu viele LuftblĂ€schen in die Masse gerĂŒhrt werden.) Die Creme möglichst bei Zimmertemperatur lagern, damit sie nicht zu weich/ zu fest wird.


Nun sind alle Komponenten fĂŒr die Torte bereit zusammengesetzt zu werden. (Alles sollte natĂŒrlich abgekĂŒhlt sein.)

Die Tortenböden werden mit einer TortensĂ€ge (oder einem langen Brotmesser) gleichmĂ€ĂŸig in der HĂ€lfte geteilt, sodass ihr vier Böden erhaltet.

Zur Befestigung der Torte gebe ich gerne einen Teelöffel der Creme auf die Tortenplatte und lege dann den ersten Boden genau in der Mitte der Platte auf.

Nun wird wie folgt gestapelt:

- 1TL Creme zur Befestigung auf Tortenplatte

-Tortenboden

-FruchtfĂŒllung (da die FruchtfĂŒllung nicht bis zum Rand geht, wird der Rand mit der Creme ausgefĂŒllt-> siehe Bild)

-Tortenboden

-FruchtfĂŒllung (wieder mit Creme umrandet )

-Tortenboden

-FruchtfĂŒllung (wieder mit Creme umrandet)

-Tortenboden


Mit einem Teil der Creme wird nun die ganze Torte einmal bestrichen, sodass sich alle KrĂŒmel an die Torte binden. Mit der Creme können auch Unebenheiten ausgeglichen werden. Es sollte noch ca. 1/3 der Creme fĂŒr die nĂ€chste Schicht ĂŒbrig bleiben.

Mit der ersten Creme-Schicht wird die Torte nun fĂŒr ca. 2 Stunden kĂŒhlgestellt, sodass die Creme an der Torte fest wird.


Wenn die erste Schicht fest ist, wird die nĂ€chste Schicht mit der restlichen Creme aufgetragen. Nun sollte versucht werden, die Böden komplett hinter der Creme verschwinden zu lassen und alle Unebenheiten auszugleichen. Dazu eignen sich ein Teigspachtel, eine große Teigkarte und ein Messer sehr gut.

Anschließend darf die Torte noch einmal fĂŒr 1-2 Stunden kĂŒhl stehen. Im Anschluss kann man mit den Fingern und etwas Wasser noch leichte Unebenheiten korrigieren und die Ecken abrunden.


FĂŒr den Geburtstagslook habe ich eine halbe Dose Happy-Sprinkles genutzt. Mit einem Blatt Papier habe ich die Streusel am unteren Torten Rand nach oben gestrichen und so befestigt.

FĂŒr die Ballon-Deko habe ich fĂŒnf Luftballons in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen aufgeblasen und sie an einem langen Holzspieß befestigt. Den Holzspieß habe ich in einen Papierstrohhalm verscheinden lassen und auf die Torte gesteckt.


(Alle Schritte sind nochmal zum besseren VerstÀndnis in den Bildern/ Videos zusammengefasst.)


Das Ganze braucht natĂŒrlich ein bisschen Zeit, Übung und Geduld, aber das Ergebnis ist einfach genial! Ob ihr die Torte fĂŒr euch selber macht oder zum Verschenken, damit verbreitet ihr definitiv Freude!


PS: Auf meiner Instagram-Seite gibt es ein tolles Gewinnspiel fĂŒr euch.

đŸ‘©đŸŒâ€đŸłViel Spaß beim Nachbacken!

Meine Lieblingsrezepte lecker und einfach zum Nachmachen 

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